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ORION-Modelle



Thorsten Lührig's ORION - Modell ist eine Fan-Produktion und wurde nur auf Bestellung gebaut.


Welche Farbe man dem Schiff nun gibt, bleibt der eigenen Phantasie überlassen, die Bilder wären eigentlich Farbfotos...


Auch Thorsten Kohlhoff hat das, was viele Fans sich wünschen, auf dem Tisch stehen: Ein Modell des schnellen Raumkreuzers ORION.
 




Sogar mit Innenbeleuchtung und in einer beachtlichen Größe!
Das Plexiglas-Modell gibt in jeder Lage eine gute Figur ab.



Die Cola-Flaschen sind zwar nicht orginal Jahr 3000, aber ansonsten ist bis hin  zum Lift alles da. Leider nicht in Serienproduktion...  

Marc Heinrichs hat 1986 auch eine Papp-ORION im Bild festgehalten:
 



ORION Modelle von Jürgen Nielsen

Gebastelt Mitte der 70er aus Sperrholz und ABS-Kunststoff, der Diskusdurchmesser beträgt ca. 44 cm



Das die Fotos vom Quartett farblich nicht autentisch waren, konnte ich damals natürlich nicht wissen. Ich habe mich deshalb bei der Farbgebung daran orientiert, so daß eine farbenfrohe Oberseite dabei herausgekommen ist: roter Außenring, himmelblauer breiter Mittelring, violetter Innenring und orangefarbenes "Ortungselement".
Die Unterseite samt Schacht und Lamellen ringsherum sind goldgelb gehalten; Versuche mit Metallic-Lack schlugen damals fehl. Lackspray war für den Privatgebrauch noch unüblich, so daß ich noch zum guten alten Pinsel greifen mußte.
Die Kombination aus Sperrholzgerüst und ABS-Verkleidung erwies sich als praktisch, auch wenn das Modell insgesamt relativ schwer geworden ist. Heutzutage würde ich das Gerüst filigraner gestalten.
In Ermangelung eines echten Antigavitationsfeldes steht die ORION auf einem eigens konstruierten dreibeinigen (!) Ständer, deren Stützen entfernt an die Landestützen der Lancets erinnern.

Meine  Version von der ORION interpretierte die drei spitzen "Stacheln" auf der Schiffsoberseite noch als zwei Antennen plus einen kürzeren Lichtwerfer (das ist der, der im Film immer schräg nach hinten zeigte).
Ich konnte mir damals nicht vorstellen, das ein Rumpf, der als regelmäßiges Achteck angelegt ist, auf seiner Oberseite drei (statt z.B. vier) gleiche Elemente haben sollte. Das paßte für mich irgendwie nicht zusammen. Daher ist bei meinem Modell die dritte "Antenne" auch zum Lichtwerfer mutiert.
Eine transparente Haube habe ich dort jedoch nicht entdeckt. Und warum auch hier das Achteck einer sechsstrahligen Konstruktion weicht, ist mir ebenfalls unklar, stellt aber eventuell das "Bindeglied" zwischen dem Achteck und den drei "Antennen" dar (2 mal 3 ist 6)?
Die transparenten "Flossen" sind - in Ermangelung von glasklarem Celluloid - hellblau geworden.

Der Landeschacht...
 ...läßt sich (per Hand) sogar ein- und ausfahren! Das war 'ne Menge Arbeit, schließlich sollte die Farbe nicht abscheuern.



Der 12 cm lange Landeschacht ist wie eine Teleskopantenne aufgebaut. Drei achteckige Hohlzylinder gleiten ineinander. Schienenförmige Nuten an zwei der acht Innenseiten sowie in diesen gleitende rechteckige Klötzchen oben an den gegenüberliegenden Außenseiten der beiden inneren Schachtelemente verhindern das Herausrutschen. Das äußere Schachtelement ist oben mit einem Deckel versehen. Ein zentraler Gewindebolzen, dessen Schraubenkopf im Innern des Schachtes verbleibt, hält den Landeschacht im fest eingebauten vierten Achteckzylinder im Schiffsrumpf. Das drehbare "Ortungselemnet" auf der Mitte der Schiffsoberseite trägt in der Mitte seiner flachen Unterseite die Mutter, die den Bolzen sichert. Der Zusammenbau ist daher nicht ganz einfach, weil der Bolzen gerne im Schacht verschwindet und nur durch geduldiges Schütteln wieder zum Vorschein kommt!
Jedes Schachtelement besteht aus acht rechteckigen und an den Klebestellen angeschrägten ABS-Kunststoffplatten, genauer aus jeweils zwei aufeinandergeklebten Platten, von denen die innere die Längsnut ausgebildet hat, in der die Sicherungsklötzchen gleichten können. Ich habe mit dem innersten Schachtelement angefangen und die beiden anderen darum herumgebaut. Das Schachtelement Nummer vier in der Rumpfmitte besteht aus Sperrholz. Viel Schleifarbeit war nötig, um den fertigen dreiteilgen Schacht in den Rumpf einzupassen. Beim Schleifen habe ich soviel Material abgetragen, daß auch noch Platz für die Lackschicht blieb. Zu Beginn habe ich die Schachtwände noch dünn mit Vaseline gefettet, um ein bessere Gleiten zu ermöglichen (Modell "Trulleberg"). Zum Herausziehen des Schachtes mußte ich als Notbehelf ein Stück transparentes Klebeband an letzten Schachtelement anbringen, das man aber fast nicht sieht.

Papp - ORION



Vorab bastelte Jürgen Nielsen sich bereits ein mit Metallfolie beklebtes Pappmodell der ORION.

Also auf, ihr Modellbauer! Die ORION startet auch nach über 50 Jahren noch voll durch!


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