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Pallas
Bergbaukolonie auf dem gleichnamigen Planetoiden. Hier wird seit zwei Jahren untertage Germanium abgebaut. Pallas verfügt über keine Wetterkontrolle. Hier leben und arbeiten 70 Kolonisten und 21 Arbeitsroboter. Leiter der Kolonie ist Richard Hall. Viermal im Jahr wird die Station durch den Raumfrachter Sikh XII versorgt, der das Erz zur Erde transportiert. Als Roboterspezialist Forrester die Droge Euphorin in die Kolonie schmuggelte und sich einige Leute daraufhin weigerten zu arbeiten, kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der Hall Forrester erschießen mußte. Dadurch wurden die Roboter mit zwei sich widersprechenden Befehlen konfrontiert: Um menschliches Leben zu schützen, hätten sie anderes menschliches Leben verletzen müssen. Sie erhielten zwei sich widersprechende Impulse gleichzeitig, dadurch kehrte sich ihre ganze Programmierung ins Gegenteil um. Sie entwaffneten die Menschen und zwangen sie, an ihrer Stelle zu arbeiten. Statt Erz luden sie nur noch Abraum in die Frachtraketen, weshalb Nachrichten, die die Menschen unter das Erz geschmuggelt hatten, die Erde nicht erreichten, und reagierten auf keine der menschlichen Befehle mehr. Als Kommodore Ruyther bereits zum zweiten Mal keinen Kontakt mit den Kolonisten bekam, informierte er McLane und bat ihn, sich auf Pallas einmal umzusehen. Commander McLane und seiner Crew gelang es, die Roboter zu überwältigen und umzuprogrammieren.
[ANMERKUNG:

  • In unserem Sonnensystem ist Pallas nach Ceres der zweitgrößte Planetoid, der die Sonne zwischen der Mars- und Jupiterbahn umkreist (s. Planetoid).
  • Pallas ist ein Beiname der griechischen Göttin Athene.]

Panspermie-Theorie
Eine Theorie, die davon ausgeht, daß das Leben nicht auf der Erde entstand, sondern von einem Planeten eines anderen Sonnensystems zu uns gekommen ist, in den Spalten von Meteoriten, durch den Strahlungsdruck der Sonne oder durch kosmische Lichtstürme. Laut McLane das einzige Gesprächsthema, von dem Ordonnanz-Leutnant Spring-Brauner etwas versteht. Es versteht sich, daß kein vernünftiger Mensch daran glaubt.

Paralysatoren
Waffe, die kurzzeitige Bewußtlosigkeit hervorruft. In den Kabinen der ORION befindet sich beim Bordgepäck unter anderem auch eine Paralysepistole {1}. Gemäß Sicherheitsvorschrift 59 müssen Mitglieder der Raumflotte, die der Raumsabotage verdächtig sind, sofort paralysiert werden, noch bevor die Sicherheitsbehörde eine Untersuchung einleiten kann.
[ANMERKUNG: Es ist nicht ganz klar, ob die Paralysepistole identisch ist mit der HM4. Sie sieht zumindest genauso aus.]

Phobos
Größerer der beiden Marsmonde

Phosphorsümpfe
Ein Einsatz in den P. gilt als Strafe. General van Dyke vermutet, daß Leutnant Spring-Brauner Commander McLane am liebsten als Sträfling in den P. sehen würde. Ein Insasse der Exilkolonie Mura hat drei Jahre zuvor seinen Astrogator aus Eifersucht in einen Phosphorsumpf auf Daniel gestoßen.

Photonenzellen
Wandeln alle Licht-Strahlung in Energie um.

Pietro, Alonzo
Kommandant des Raumkreuzers Xerxes. McLane kennt ihn seit 8 Jahren. Geriet in Verdacht, zu den Frogs desertieren zu wollen, als die Xerxes im Vesta- Abschnitt auf M/88/12 Dienst tat. Commander Pietro wurde nach seiner Rückkehr zur Erde drei Wochen lang von einem Team von Psychodynamikern durchleuchtet, unter Hypnose gesetzt, seine Reflexe wurden aufgezeichnet und analysiert und seine Gehirnmuster gemessen. Die Untersuchung des GSD konnte keine Anzeichen einer Krankheit feststellen. Es sah so aus, als wollte Commander Pietro bei klarem Verstand zur Weltraumbasis der Frogs desertieren. Seit Bestehen der Raumflotte ist kein Vorfall bekannt, der ähnlich alarmierend gewirkt hätte. Noch nie hat ein Kommandant versucht zu desertieren. Später fand Commander McLane heraus, daß Pietro unter Telenoseeinfluß der Frogs stand, als er die Koordinaten für den Sektor AC/1000 programmieren wollte (DESERTEURE). Gespielt von Wolf Petersen

Plan DX-17
"Rettet die Erde". Als klar wurde, daß die außerirdischen Frogs versuchten, die Erde mittels einer "gelenkten Nova" zu vernichten, nannte Oberst Villa dieses Codewort gegenüber McLane, Jagellovsk und zwei seiner Adjutanten. Worum es sich dabei handelte, sagte er nicht, allerdings wußte sein Ordonnanzleutnant anscheinend genau, was zu tun war.
[ANMERKUNG: Das klang zwar recht markig und erweckte den Eindruck, als hätte Villa noch ein As im Ärmel, doch wenn er eines gehabt hätte, wäre es spätestens im Krisenstab an der Zeit gewesen, es auf den Tisch zu legen. Was sollte der Spruch also?]

Planetoiden
Auch Asteroiden, Kleinplaneten, von denen die meisten die Sonne zwischen der Mars- und der Jupiterbahn umkreisen. Nur 10% (ca. 1 Million) der Asteroiden haben einen Durchmesser von über 1 km. Der größte ist Ceres (1023 km). Viele der Planetoiden wurden zu Außenposten umgebaut, auf einigen werden im Regierungsauftrag Erze abgebaut (z.B. Pallas). Mehrere Asteroiden verfügen über Erdschwerkraft und eine atembare Atmosphäre, einige Kolonien verfügen über eine eigene Wetterkontrolle.
[SPEKULATION: "Normale" Planetoiden verfügen über eine viel zu kleine Masse um eine nennenswerte Gravitation oder eine Atmosphäre haben zu können, geschweige denn eine atembare. Wo sollte auf einem von Natur aus leblosen Himmelskörper der Sauerstoff zum Atmen herkommen? Das ist natürlich ein Problem, das die "Raumpatrouille" mit vielen SF-Serien teilt, sogar heutigen (z.B. Star Trek - Voyager). Wie aber könnten wir das, was in der Serie gezeigt wurde, erklären?

  • 1. Möglichkeit: Es handelt sich hier um ein natürliches Phänomen, daß diese Planetoiden einen besonders massiven Kern besitzen und, neben anderen Gasen, auch gefrorenen Sauerstoff enthalten.
  • 2. Möglichkeit: Diese Planetoiden wurden von der ORB mit künstlicher Schwerkraft, wie sie auch an Bord von Raumschiffen herrscht, und mit Kraftfeldern ausgestattet, sowie mit einer künstlichen Atmosphäre. (Das legt auch DeMontis Bemerkung nahe, Pallas verfüge wohl über keine Wetterkontrolle). Das könnte geschehen sein, um den Minenarbeitern auf solchen Planetoiden die Arbeit zu erleichtern oder um Notlandemöglichkeiten für havarierte Raumschiffe zu schaffen, z.B. während eines der Stellaren Kriege.]

Protuberanz
Weit in den Weltraum hinausreichende Gasexplosion auf der Sonnenoberfläche

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Zuletzt geändert am 25.02.2014 20:44 Uhr