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Das Interview wurde am "ORION-Tag in Bayern 1" am 1.7.2003 gesendet

Das Gespräch war teilweise mit der ORION Titelmusik hinterlegt.

Trailer:

Sprecher: Der Rücksturz ins Kino

Cliff McLane: Fertigmachen zur Landung

Sprecher: Die Raumpatrouille ORION kehrt zurück - auf Bayern 1

 

 

Moderator (M): Diese legendäre Science Fiction Serie reißt uns Deutsche in den Sechzigern vom Hocker: Raumpatrouille ORION. Ein Raumschiff und seine Besatzung sollen vom Weltall aus die Erde schützen. Commander McLane und seine Crew sind beim Patrouillendienst am Rande der Unendlichkeit in einem Raumschiff in dem Bügeleisen als Sprechgeräte benutzt werden, in dem ordinäre Bleistiftspitzer als High-Tech-Geräte durchgehen. Und jetzt eben die Sensation. Das Teil kommt wieder. Aus den sieben Folgen wurde ein Kinofilm zusammengestellt, der heute Weltpremiere hat.

 

Mario de Monti: Rücksturz zur Erde programmiert

 

M: Deswegen das Raumschiff ORION im Musikjournal. Im Studio bei mir der Galaktische Sicherheitsdienst in Person von Eva Pflug. Guten Morgen.

 

Eva Pflug (EP): Guten Morgen.

 

M: Schön das sie da sind. Tamara Jagellovsk. Der Name, der ist unvergessen. Werden sie so noch angesprochen heutzutage, mit diesem Namen?

 

EP: Jetzt wird’s langsam weniger, weil es ist ja nun doch eine andere Generation.

 

M: Das war Fünfundsechzig...

 

EP: Sechsundsechzig ist es ausgestrahlt worden.

 

M: Ja, ausgestrahlt und fünfundsechzig gedreht. Das ist ja jetzt nicht gerade erst mal fünf oder zehn Jahre her. Und es hat sich gehalten über diese Zeit. Woher kommt diese Faszination, was meinen Sie denn?

 

EP: Ich weiß auch nicht. Es war damals ein Riesenerfolg, der abbrach und kein Mensch wußte warum. Wir wissen’s ja heute noch nicht.

 

M: Nach heutigen Maßstäben sagt man ja: Sieben Folgen, bitte schön, das ist ja noch keine Serie. Aber für damalige Verhältnisse war es glaube ich eine Riesengeschichte.

 

EP: Für damalige Verhältnisse war es gut, ja. Aber, Wolfgang Völz hat dann immer mal so rumgefragt und der letzte den er fragte war dann irgendeiner von irgendeinem Sender der mit beteiligt war und der sagte dann: Es wurde eingestellt, weil die letzten zwei Folgen nur noch 85% Einschaltquoten hatten. Da kann man doch nur lachen.

 

M: Das ist wohl wahr. - Wie war das eigentlich bei den Dreharbeiten mit den Vorstellungen vom Weltall? Wie sind sie an die Sache rangegangen?

 

EP: Ich habe gelernt wie ein Teufel, weil ich von Science Fiction no Ahnung hatte. Und dann war‘s natürlich sehr spannend, was sie da gebaut haben. Aber über die Nähkästchen und über die Bügeleisen und so haben wir uns auch nach Kräften amüsiert. Das muß ich also sagen, denn... Aber man hat sich dran gewöhnt und dann war‘s eben so.

 

M: Also die Technik war damals schon so weit... Ich hab an einer Stelle nachgelesen, der ORION-Landeplatz der Tiefseebasis 105 war der Königsplatz in München und die Gebäude wurden einfach ausgeblendet.

 

EP: Ja, und dann wurden ein paar Leute hingestellt. - Und von Theo Nischwitz, die Strudel die er in der Badewanne erzeugte wo die ORION auftauchte und eintauchte.

 

M: Faszinierend - obwohl, das war jetzt aus... Star Trek. - Dieser Zwist zwischen ihnen und dem Commander der hat sich durchgezogen wie ein roter Faden.

 

EP: Mit der ganzen Crew. Die wollten alle nichts von mir wissen. Ich war abkommandiert und hatte in gewissen Situationen mehr Gewalt als der Kommandant. Und das hat natürlich, da ich ne Frau war, die Männer sehr geärgert. Und das übertrug sich teilweise auch ein bischen.

 

M: In gewissem Sinne revolutionär zu den Zeiten Mitte der Sechziger Jahre

 

EP: Ja, das war so der aller-allererste Beginn der Emanzipation und ich glaube das haben auch ein paar Männer übel genommen. Denn von den Mädchen... Du meine Güte! Ich hab mich also immer gewundert, ich kriegte ja waschkörbeweise Briefe und es waren fast immer Mädchen. Und da hab ich dann mal eine, die jetzt 3 Staatsexamen hat, gefragt, „Du sag mal, wieso wart ihr eigentlich so auf mich konzentriert, ich dachte das würde sich alles auf den Schönherr...“ Aber dann sagt sie, „Ne, du warst das, was wir sein wollten. Du hast dich durchgesetzt. Du warst ein völlig neuer Typ, was wir gar nicht fassen konnten, das man so sein könnte. Und dann haben wir alle versucht, so zu werden.“ Aber es ist nicht vielen geglückt, glaube ich. Mir ja auch nicht.

 

M: Tamara Jagellovsk, dann danke ich für ihren Besuch bei uns hier im Musikjournal.

 

EP: Gerne. Wiederschaun.   Darüber hinaus wurden noch einige Statements von der Vorpremiere des Kinofilms eingefangen, Eva Pflug sagte u.a.:

Es ist erstaunlich, wie spannend es immer noch ist. Meine Perücke hatte überhaupt keinen Glanz, hab ich jetzt gesehen nach all den Jahren. Das haben viele versucht zu kopieren, und man konnte ihnen einfach nicht beibringen, das daß mit normalen Haaren nicht geht, da müßte man schon Chinesenhaare haben.

 

Zum Galyxo: Das hieß früher bei uns "Der Hühnertanz". Jetzt hat’s so einen vornehmen Namen...

 

 

           

Wir geben das Gespräch weitgehend ungeschminkt wieder, so wie es gesendet wurde.

Mehr über Eva Pflug


Interview von der Expotrek 2000
 




 


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