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Dietmar Schönherr
(* 17.05.1926 in Innsbruck; Den Adelstitel 'Edler von Schönleiten' seines
Großvaters, hat er selbst nie getragen.)
Dietmar Schönherr wurde am Ende seiner Schulzeit für den Film entdeckt, verfolgte diesen Weg
aber zunächst nicht weiter.
Nach dem Krieg arbeitete er unter anderem bei einem Rundfunksender in Tirol und studierte
Architektur - mit baldigem Abbruch. Er landete wieder vor der Kamera und blieb diesmal.
Der Durchbruch kam 1955 mit "Rosenmontag". Es folgten zahlreiche Filme, u.a. "Schachnovelle",
"Der längste Tag".
Das Fernsehen rief Anfang der Sechziger. Er arbeitete als Sänger und Entertainer, warb für
Waschmittel und synchronisierte James Dean.
An seine Rolle als Commander Cliff McLane, zur Drehzeit war Schönherr 39 Jahre alt, erinnert er
sich gern (Das Bügeleisen war von Rowenta - da ist er sich ganz sicher) und hält noch immer
Kontakt zu seiner Crew: Fritze, Evchen, Wölfchen ...
1991 sagte er zur Raumpatrouille: »Ich war überzeugt, dass es alle Krimis schlagen würde -
dass es ein Straßenfeger wird. Das war es dann ja auch. Wir haben es sehr ernst genommen.
Wenn man es heute sieht, wirkt es ja absolut ironisch ... alles!«
Zwei Tage nach Drehschluss der "Raumpatrouille" heiratete er in zweiter Ehe Vivi Bach, die in
Episode 5, "Kampf um die Sonne", kurz zu sehen ist.
Mit seiner Frau moderierte er 1969-71 die Show "Wünsch dir was" die einiges Aufsehen erregte.
Dann folgte die erste Talk-Show des deutschen Fernsehens: "Je später der Abend".
Schönherr musste den Zuschauern vorab erklären, was es mit diesem Sendeformat auf sich hatte.
Nachdem er Ronald Reagan als "A..." tituliert hatte, bekam er keine TV-Show mehr.
Für die Teilnahme an der Blockade von Mutlangen im Rahmen der Friedensbewegung wurde er ebenso
wie z.B. Böll oder Grass zu einer Geldstrafe verurteilt.
Die ganze Zeit über spielte er in zahlreichen Theaterproduktionen, beispielsweise am
"Theater der Josefstadt" in Wien, am "Renaissance-Theater" in Berlin und 15 Jahre lang am
"Schauspielhaus Zürich".
Ab 1985 engagierte er sich stark für die Entwicklungshilfe in Nicaragua. Er baute dort u.a.
ein ganzes Dorf und eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen. Das »Haus der Drei Welten«,
mit einer Kunst- und Musikschule ist sein Lieblingsprojekt.
Sein 1985 erschienenes Reisebuch "Nicaragua mi amor" war überaus erfolgreich und wurde in mehrere
Sprachen übersetzt.
Er selbst sieht sich als "Träumer, der die Welt verbessern will".
Mittlerweile lebt er etwas zurückgezogener in der Schweiz und hat einige Bücher,
TV-Skripts und Theaterstücke verfasst.
1972 und 1999 wurde Dietmar Schönherr mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet,
1999 erhielt er den Heinz-Galinski-Preis.
Agentur-/ Autogramm- Adresse (lt. Scholz 2006):
Dietmar Schönherr
c/o Agentur Mattes [089 / 982 80 85]
Merzstraße 14
81679 München
(Angaben ohne Gewähr!)
Zusammen mit Ernesto Cardenal gründete Schönherr das
Casa de los Tres Mundos (Haus der Drei Welten), ein Kulturzentrum in Granada:
Pan y Arte e.V.
Marktplatz 12
97990 Weikersheim
Telefon 07934 / 280
Fax 07934 / 8526
Spendenkonto Nicaragua
Kontonummer: 44 44 15
BLZ: 623 51 060, Kreissparkasse Weikersheim
(Angaben ohne Gewähr!)
Starlight Info:
Text: M.Höfler
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»Sogar an Tankstellen hat man mich mit den Worten "Commander, darf ich Ihnen helfen?" begrüßt.«
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