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1.7.2003 war Raumpatrouille ORION - Tag auf Bayern 1


Den ganzen Tag liefen Trailer und unter anderem gab Wolfgang Völz ein Interview.


 

Trailer mit Raumpatrouille-Thema im Hintergrund:

Cliff: „Fertigmachen zur Landung“

Sprecher: Die Raumpatrouille ORION kehrt zurück - auf Bayern 1

 

 

Moderatorin (M): Vor über 30 Jahren war es das Fernsehereignis schlechthin, die Serie Raumpatrouille ORION. Mit Eva Pflug und Dietmar Schönherr in den Hauptrollen

Nun ist fürs Kino ein Zusammenschnitt der Kultserie gemacht worden. Deshalb habe ich gleich einen Gast direkt aus dem Raumschiff. Können Sie sich vielleicht noch an dieses Besatzungsmitglied erinnern?

 

Wolfgang Völz mit der Stimme von Käpt‘n Blaubär:

Hallo! Hier ist der Kampfstand mit Mario de Monti. Cliff, hast du nicht das Gefühl, das wir uns jetzt einen Whisky verdient haben? Also dann komm und einen eingeschenkt!

 

M: Ab und zu einen Whisky hat er gern getrunken. Mario de Monti alias Wolfgang Völz  wird in der nächsten Stunde mit uns in die Tiefen des Weltalls vorstoßen.

 

[...]

 

M: Gleich ist eines der Besatzungsmitglieder unser Gast: Mario de Monti alias Wolfgang Völz meldet sich hier an Bord. [...]

Der Bayern 1 Radiotreff: Unser großer ORION Tag.

[...]

Wolfgang Völz ist direkt hier im Studio gelandet.

Einen schönen guten Morgen, Wolfgang Völz.

 

Wolfgang Völz (WV): Einen schönen guten Morgen Ihnen und auch den Hörern.

 

M: Jetzt war ich ganz unhöflich, denn eigentlich nennt man die Dame zuerst. Sie haben Ihre Frau mitgebracht. Einen schönen guten Morgen Frau Völz.

 

Roswitha Völz (RV): Guten Morgen.

 

M: Freut mich, daß sie hier sind.

 

WV Aber wir haben Sie nicht mitgebracht, damit sie uns Frühstück macht...

 

M: Sondern weil sie auch eine wichtige Rolle in ORION gespielt hat. Da kommen wir gleich noch dazu. Ich starte jetzt erst Mal mit dem Mario de Monti. -

Das war ja eine lustige Truppe, die da zusammengeführt wurde, beziehungsweise man hat so das Gefühl gehabt, von jeder Nationalität ist einer dabei und auf sie fiel dann der...

 

WV: ... italienische Name. Ja, der Atan Shubashi war Türke oder Aserbaidschaner. Der Sigbjörnsen, gespielt von Claus Holm, der leider vor 2 Jahren gestorben ist, sollte wohl ein Schwede sein, die Jagellovsk Russin und die Helga Legrelle, die Ursula Lillig, sollte den französischen Teil verteidigen.

 

M: Und dann war noch Cliff .

 

WV: Cliff, das war der Chef, Dietmar Schönherr, der war natürlich Amerikaner.

 

M: Amerikaner. - So war alles vereint in der Truppe um ORION herum.

Gleich mal die Frage... Ich hab das damals gesehen... Ich oute mich jetzt Mal mit meinem Alter. Ich hab das damals gesehen in der Originalfassung. Jedes Mal habe ich vorm Fernseher gesessen. Haben Sie als Schauspieler gefühlt, gespürt, daß das was ganz großes wird? Ein großer Erfolg?

 

WV: Nein, ich habe das Gefühl gehabt, daß es etwas außergewöhnliches ist. Durch die wunderbare Dekoration vom Zehetbauer schon... Ich muß jetzt sagen. Von wegen: Bleistiftanspitzer und Plätteisen habe ich gar nicht so geortet. Viel später hat man mir erklärt, was das alles ist: Nähgarnrollen und Eisaufgeber. Ich hab‘s nicht gewußt. Und wer da sagt ...

 

M: Es sah auch richtig toll und Original aus ...

 

WV: Das Bügeleisen sicherlich haben die Leute erkannt und den Bleistiftanspitzer, aber sonst ... hat‘s bei mir lange gedauert. Mindestens eine Woche bis ich das erfragt hatte. Noch nicht mal entdeckt - nur erfragt.

 

M: War das für sie was außergewöhnliches auch mal so was zu machen? Science-Fiction?

 

WV: Es war das erste Mal, daß ich so etwas überhaupt gemacht habe. Ich war in meinem Leben auch kein Science-Fiction Fan. Ich hab vieles von dem was ich gesagt habe oft gar nicht verstanden, aber mit einer mittelmäßigen Schauspielausbildung kriegt man so was dann auch hin (lacht).

 

M: Was haben sie denn nicht verstanden?

 

WV: Diese ganzen Raumquotienten und „Egozenten“ wie die durch das Dings kommen und wie die „abgehupst“ werden von den Frogs. Das hab ich nicht verstanden. Ich fand‘s toll wie es technisch war aber verstanden hab ich‘s nicht richtig.

 

M: Die Frogs waren die Bösen?

 

WV: Ja. Da waren viele Böse, aber die Frogs waren die ganz besonders Bösen. Das waren die mit den Eisaufgebern in den Händen.

 

M: Eisaufgeber in den Händen, da kann ich mich noch dran erinnern. Das war noch so richtig phantasievoll damals vor über 3 Jahrzehnten.

- Mario de Monti hat seine Frau mitgebracht. Das  haben wir eben schon gesagt. Aber wir haben noch nicht verraten was sie mit ORION überhaupt zu tun hat. Das machen wir dann gleich ...

 

 

Sprecher: Die Raumpatrouille ORION kehrt zurück - auf Bayern 1

[...]

 

 

M: Wir heben heute ab mit ORION. An Bord melden sich Wolfgang Völz und auch seine Frau. Nun ist das ja schon über 30 Jahre her, daß diese Serie gelaufen ist, aber sie ist immer noch irgendwo bei uns im Hinterkopf. Wir wissen sogar die Melodie und alles mögliche. Jetzt gibt es eine Kinofassung. - Wolfgang Völz, die Serie hat schon länger Kultstatus, oder?

 

WV: Ja. Es gab in Berlin - ich weiß nicht, wenn der Film ist, wird’s wohl wieder sein - Nachtvorstellungen. Das fing glaube ich nachmittags um vier Uhr an und ging bis morgens um drei. Da haben die Leute mitgesungen. Texte und Anweisungen mitgesprochen.  Es war eine große Gemeinde.

Und wir hoffen natürlich das es die jungen Leute jetzt wieder mögen.

 

M: Jetzt wird also ein neues Teil vorgestellt fürs Kino. Das ist ein Zusammenschnitt ...?

 

WV: Ja, ein Zusammenschnitt der auch eine andere Dramaturgie hat, aber die wird nicht verraten.

 

M: Haben sie ihn schon gesehen?

 

WV: Ich habe einen Akt gesehen. Aber ich weiß natürlich von Erzählungen wie es ungefähr jetzt läuft.

Wissen Sie, ich will ihnen etwas sagen. Als ich es gedreht habe war ich ... hilf mir mal ... 35.

Jetzt bin ich 73. Man hat einen unendlichen Abstand dazu. Wenn ich es mal sehe, wenn es manchmal im Fernsehen läuft, dann denke ich immer, daß bist du doch gar nicht. Das ist ganz etwas anderes. Ich war mindestens 20 Kilo jünger...

... ich war auch noch der einzige Komiker. Deswegen hat die Bavaria mich überhaupt genommen, weil ich damals viele komische Rollen gespielt habe.

 

M: Haben sie eigentlich jetzt noch so einen Zusammenhalt? Das sie sich noch Mal sehen? Oder haben sie sich total auseinander ..?

 

WV: Der Beckhaus, der Shubashi, synchronisiert mit mir sehr viel. Das ist einer der meistbeschäftigten Synchronsprecher, wie ich auch. Und Dietmar und ich sind innige Freunde, aber das waren wir schon vor dem Film. Wir haben vorher schon zusammen gefilmt.

 

M: Jetzt haben Sie ihre Frau mitgebracht. Schön, daß sie mitgekommen sind. Das hat auch ein bißchen mit ORION zu tun. Haben sie sich da kennengelernt?

 

RV: Nein.

 

WV: Wir haben fast goldene Hochzeit schon. In zwei Jahren,.

 

M: Also, sie waren schon zusammen. Sie haben mitgemacht bei diesem galaktischen Tanz?

 

RV: Ja ich bin Tänzerin. Wir hatten damals schon die Kinder, die waren noch recht klein. Fünf und Sieben.

 

WV: Die spielten in der Dekoration.

 

RV: Ja, die haben immer anschließend in der Dekoration spielen dürfen, die waren mit. Da Osterferien waren konnte ich das gut einplanen. Der Bill Millie hat mich gefragt: „Würdest du mitmachen? Wir brauchen 4 Tänzerinnen und dann bist du gleich mit Wolfgang zusammen.“ Da hab ich ja gesagt. Drei Wochen war ich dabei. In der Zeit hatten wir die Proben und dann die Aufnahmen. In dem sogenannten Starlight Casino. (macht die Musik nach) Die Tänze kann ich jetzt noch.

Der Bill Millie sagte vor der ersten Probe: „Also, Kinder, ich hab mir da was ausgedacht. Es muß ein Tanz werden, den man eventuell mal im Jahr 2000 tanzen wird.“ Das klingt natürlich heute komisch. Wo wir 2003 haben.

 

M: Da ist man so mit dem Rücken zusammen gegangen.

 

RV: Ja, und verschränkte Arme. Und dann hatten wir eine sogenannte Schmusestelle, dann mußten wir so an den Po fassen und an die Wange des Partners. Vielleicht fährt die Jugend - wie man so schön sagt - voll darauf ab.

 

M: Kann sein. Vor allen Dingen auch auf die Frisuren? Und auf alles drum herum? Dieser auftoupierte Kopf.

 

RV: Lange Koteletten, dicke Ponyrolle.

 

M: Das mußten Sie auch haben für den Tanz?

 

RV: Ja, ja. Man hat mächtig geschwitzt mit den Dingern.

 

M: Da kann ich mir vorstellen. Das was wir im Hintergrund hören ist dieser galaktische Tanz im Starlight. [„Piccicato in Heaven“ erklingt] -

Können Sie sich erinnern? Ich hab genau die Verrenkungen noch vor Augen.

Raumpatrouille ORION. Wahnsinnig erfolgreich damals.

Warum wurde die Serie nicht fortgesetzt? Bei dem Erfolg. Das fragt man sich natürlich heute und das verrät uns gleich  Wolfgang Völz bevor er wieder in den unendlichen Weltraum verschwinden wird.

 

 

Sprecher: Zurück aus der Zukunft. Die Raumpatrouille ORION - auf Bayern 1

Stimme von Elke Heidenreich: Alles wird galaktisch gut.

[...]

 

 

M: Nachdem wir jetzt an unserem ORION-Tag auf die Frogs getroffen sind und auch schon Galyxo getanzt haben. Da müssen  wir jetzt natürlich noch mit Mario de Monti darüber sprechen, warum eigentlich die ORION trotz Riesen-Einschaltquoten nicht weiter auf fremde Planeten vorgestoßen ist.

Wolfgang Völz, warum hat‘s denn damals trotz des Erfolges keine Fortsetzung gegeben? Wir haben alle drauf gewartet.

 

WV: Ich weiß nicht, ob‘s mittlerweile eine Fama ist. Sie wurde nicht weitergemacht, die ORION, weil sie nur 80 Prozent Einschaltquote hatte.

 

(Gelächter)

 

M: Nur 80 Prozent. Das ist aber auch wenig.

 

WV: Da können Sie heute davon träumen. Aber ich weiß nicht, ob‘s nicht inzwischen eine festgesetzte Fama ist. So ungefähr war es. Auf jeden Fall standen die Dekorationen noch Jahre lang eingemottet.

 

RV: Es gab hin und wieder irgendwelche Pläne. Und jetzt hat sich das so irgendwie ergeben. Und wir können nur hoffen ...

 

WV: Na, vor allem das die jungen Leute drauf fliegen. Das wäre natürlich schön. Wenn die sagen, das ist toll.

 

RV: Ich glaube der Charme der Sache ist, daß habe ich jetzt schon von mehreren jungen Leuten gehört, also im Gegensatz zur Enterprise, daß es ohne diese übertriebene Technik ausgekommen ist. Das hat wieder so einen Charme irgendwo.

 

M: Also ich würde sagen, wir hören uns jetzt mal den Galyxo ... oder wie heißt der?

 

WV: Jetzt heißt der ... Früher war‘s einfach nur brillant komponiert. Auch die neue Musik - Fassung von Peter Thomas, möcht ich dazu sagen, ist wunderschön.

 

M: Wollen wir mal zu dritt einen Galyxo tanzen?

Ich danke Ihnen fürs kommen.

 

 

 

(Das Interview wurde geführt im Bayern 1 Radiotreff.)



           

Der Text orientiert sich weitgehend an dem tatsächlich gesprochenen. Große Bearbeitungen hätten auch bedeutet die Frogs (schimmernde "Energiewesen") von den "Eisaufgebern" (bei den Robotern) zu trennen, die aber auch die Moderatorin noch deutlich in Erinnerung hat ;-)




 


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