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1. Angriff aus dem All



Inhalt

Trotz der Aufforderung sofort zur Erde zurückzukehren hält die ORION VII unbeirrt Kurs auf den Planeten Rhea. Selbst eine Alpha-Order der Obersten Raumbehörde (ORB) wird dabei geflissentlich ignoriert.
Eine Landung auf dem Rhea gilt als unmöglich, doch Commander Cliff McLane möchte das Gegenteil beweisen. Die Aktion gelingt.
Diese Extratour wird aber Konsequenzen haben. Nach dem verrückten Flug zum zweiten Jupitermond, dem Durchbruch zur Saturnbasis im 2. Stellaren Krieg und dem eigenmächtigen Eingreifen auf Alpha Centauri ist das Maß voll.
Bisher gehörte die ORION zu den Schnellen Raumverbänden, deren Chefin General Lydia van Dyke ist. Nun folgt eine dreijährige Strafversetzung zum Raumpatrouillendienst. Außerdem wird Sicherheitsoffizier Tamara Jagellovsk vom Galaktischen Sicherheitsdienst (GSD) der ORION als Aufpasser zugeteilt.
General Wamsler, von den Terrestrischen Raumaufklärungsverbänden (TRAV), eröffnet der ORION-Crew diese Entwicklung. McLane bietet seinen Abschied an, doch van Dyke macht ihm klar, daß er sich in drei Jahren wieder bei den Schnellen Raumverbänden einzufinden hat.
Der erste Auftrag dient der 'Erholung': Raumverkehrsüberwachung und -Sicherung im Sektor 219-33-9. Ordonanz-Leutnant Spring-Brauner findet daran besonderes Vergnügen, ist er doch ein spezieller Freund der Leute um McLane.
Über die Anwesenheit von Tamara Jagellovsk ist keiner der ORION-Besatzung erfreut. Auf dem Weg läßt McLane gefährlich nahe an einem Sonnensturm vorbeisteuern, was der GSD-Beamtin nicht gerade gefällt. Mario de Monti meint zu Cliff McLane: "Entweder ist Sie nach den ersten drei Einsätzen irrenhausreif, oder - Sie ist Kommandant."
Diese Einschätzung scheint richtig zu sein. Nicht nur das Sie über de Montis Whisky, den dieser an Bord hat, Meldung machen will, Sie verbietet McLane auch den ausgefallenen Funksatelliten "Sky-77" abzuschießen.
Später passiert die ORION die Relais- und Fernmeldestation MZ-4, die am Rande des Niemandsraumes liegt. Die Besatzung, Freunde der ORION-Crew, meldet sich nicht. Mario sieht es noch gelassen: "Entweder sind sie tot oder besoffen."
Da man per Funk auch noch unbekannte Dreiergruppen auf einer sonst nicht benutzten Frequenz empfängt, will McLane nach dem rechten sehen. Er erklärt, daß der Laborkreuzer Challenger sonst in 48 Stunden mit der Station kollidieren wird. Eine Kursänderung könne er nicht funken, weil Sky-77, die "taube Nuß", die Frequenzen stört.
Cliff schickt Atan Shubashi und Hasso Sigbjörnson mit dem Beiboot Lancet 1 nach MZ-4. Dort ist die Sauerstoffversorgung ausgefallen. Die beiden können sich nur dank ihrer Druckanzüge umsehen. Die Stationsbesatzung ist tot - mitten in der Bewegung erstarrt. Wenig später treffen sie auf einen Außerirdischen von humanoider Gestalt. Hasso bekommt Angst und schießt, doch der Exoterrist scheint gegen Strahlenwaffen immun zu sein.
Auch die ORION bekommt Probleme. Sieben unbekannte Flugobjekte nähern sich MZ-4. McLane muß einen Alarmstart durchführen um zu entkommen. Die fremden beeinflußen das Schwerefeld der ORION, die dagegen nichts ausrichten kann.
Tamara erklärt McLane, da MZ-4 verloren ist, müsse die Station laut Alpha-Anweisung 3b für alle Kreuzerkommandanten durch Energiebrand vernichtet werden - ohne Rücksicht auf eigene Verluste, da Hasso und Atan nicht mehr von dort wegkönnen. Die Exoterristen haben Elektrik und die Sauerstofftanks der Lancet irreparabel beschädigt.
McLane kämpft mit sich und weigert sich erst im letzten Moment, als die Waffen bereits ausgerichtet und geladen sind, die Anweisung auszuführen. Da die Exoterristen nun auch noch die Betriebsenergie der ORION blockieren, bleibt ihnen nur der Rücksturz zur Erde, um diese vor einer möglichen Invasion zu warnen.
Atan und Hasso auf MZ-4 müssen sich etwas einfallen lassen um die Fremden, die bei der Station landen, zu überwältigen. Dennoch scheinen sie unrettbar verloren, denn selbst wenn ihnen daß gelänge, würde wenig später der Laborkreuzer Challenger auf die Station stürzen, denn auf MZ-4 wurde nicht nur die Sauerstoffanlage, sondern auch die Funkeinrichtung sabotiert...
 

GaststarsGaststars (alphabetisch)

  • Lieselotte Quilling (Ingrid Sigbjörnson)
     

    Weitere Daten

  • Erstsendung: 17. September 1966
  • Produktion: Bavaria Atelier GmbH im Auftrag vom WDR




    Starlight Info:
    Text: M.Höfler [9/96]

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    Links:
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    GSD/Informationsamt - Der Blick hinter die Kulissen: Schauspieler, Autoren und Tricktechniker.
     
    1 - Angriff aus dem All

    Sturm über Rhea

    © R.Bertrams 08/01


     


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