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ORION Modellbau

Maße und Maßstäbe der ORION


 
X Es ist schwer die Maße der ORION zu ermitteln, wenn einem nicht einmal gute Photos, geschweige denn Baupläne zur Verfügung stehen. Ein Videobild ist ja nicht besonders ergiebig. Die ORION ist auch fast nie im Detail zu sehen. Und die vorhandenen Szenen mögen schöne, aber keine für die Vermaßung ideale Blickwinkel sein. Ein Anfang ist Pallas, wo die ORION mit schmorenden Wandlern lange Zeit und mit ausgefahrenem Landeschacht auf ihren Prallfeldern schwebte.  Der Überblick erlaubt die Proportionen zu ermitteln in dem die Bildpunkte abgezählt werden. Die Perspektive ist relativ gerade und die untere Achtecksymetrie zeigt fast genau in Blickrichtung.
 
Schiff (104 Bildpunkte) und Landeschacht (139) haben das Verhältnis 3:4. Laut Pressemitteilung der Bavaria vom April 1965 hat der Schiffskörper einen Durchmesser von ca. 150&/255m, eine Höhe von 32 m und das "ausfahrbare Teleskop" 38 m. Das paßt nicht! Dabei dürfte man die sich drehende "Ortungsanlage" eigentlich nicht zum Schiffsrumpf zählen. Was nun? Das große Modell hatte ja einen Durchmesser von etwa 150 cm. Das entspräche, bei den Angaben der Bavaria, einem Maßstab von 1:100. Was war zuerst da, das Modell oder die Maßangaben? Nun, die Modellbauer hatten sicher andere Sorgen, als genau auf die Vorgaben der Autoren zu achten. Und wir als Bastler wollen unser Schiff letztlich sehen, wie wir es aus den Sieben Folgen kennen. Vergessen wir also die Proportionen der Bavaria erst einmal.
 
X Auch der Durchmesser von 150 Metern ist nicht eindeutig zuzuordnen: Am Antriebsring (550 Bildpunkte)? Am Schiffskörper oben oder unten? Mit den Meterangaben im Verhältnis 3:14 am besten überein stimmt Letzteres. Es ist ja auch der Äußerste Punkt des massiven Schiffsteils. Wenn die Maße 32 und 150 Meter akzeptiert werden, errechnet sich für den Landeschacht 42,75m (ca. 0,30m je Bildpunkt). Vielleicht hatte Hasso das Ding an dem Tag zuweit ausgefahren.
 

Ein Gegencheck kann nicht schaden: Das untere Schachtsegment (40 Bildpunkte) errechnet sich mit 12,30 m und eine Schachtseite mit 5,10 m. Szenen am Landeschacht zeigen andere Ausdehnungen; jedenfalls wenn man annimmt, das der wasserscheue Mario Demonti keine 4,50 m groß war! Nun kann man sicher auch annehmen, das bei den Bauten sparsam vorgegangen wurde, weshalb die Flächen nicht in der vollen größe des richtigen Maßstabs gebaut wurden. Man kann aber auch vermuten, das die Größe einfach nach dem besten Eindruck gewählt wurde. Die oberste der Kuppel am Landeschacht wäre sonst gar nicht zu sehen. Der Abstand über den Kuppeln ist hier auch offensichtlich zu kurz, wenn man ihn mit dem nächsten Bild vergleicht.
Ein zweiter Versuch: Auf Basis 104 sieht man den Schacht und das Bedienpersonal gleichzeitig, etwa im Verhältniss 11:1. Demnach wäre der Landeschacht 20 Meter hoch.  Da konnten die Vorgaben der Autoren wohl auch nicht beachtet werden, wenn man die Menschen noch erkennbar darstellen wollte. Ansonsten war die ORION nur etwa 80 m im Durchmesser.
 
Letzter Versuch: Eine Lanzet ist etwa 5,5m im Durchmesser. Über Mura kann man das Ausschleusen eine Lanzet beobachten, das Größenverhältniss ORION zu Lanzet ist 13:1. Wieder errechnet sich ein kleinerer Durchmesser der ORION von etwa 70m. -  Mal was anderes: Paßt der Leitstand im Schiff überhaupt noch über den Landeschacht? Ja, kein Problem, auch bei kleineren Maßen. Es bleiben bis zu 11m. Da paßt auch noch der Maschienenleitstand und, je nach Maßstab auch der Feuerleitstand dazwischen. Jedenfalls wenn die Mechanik der "Ortung" und des Schachts nicht sehr hoch sind. Die Realitäten der Dreharbeiten scheinen also mit den Gedanken der Autoren unvereinbar. Das war auch gar nicht das Ziel, wie eine Äußerung von Rolf Honold gegenüber Josef Hilger (ORION-Museum Köln) erkennen läßt. Sinngemäß: 'Sie sollten die technischen Daten vergessen. Sie spielten weder für den Redaktionsstab noch für mich irgendeine Rolle! Uns kam es ausschließlich auf die optische Wirkung auf den Zuschauer an...'
 
X Welchen Maßstab soll man nun für ein Modell annehmen? Wenn man Bilder oder 3D-Simulationen mit menschlichen Gestalten plant, ergibt die "große" ORION mit 150 m Durchmesser nicht das gewohnte Bild. Das der Durchmesser in diesem Fall bei etwa 80 Metern liegt, sollten ein paar Simulationen am Computer bestätigen. Aber bei den Widersprüchen ist ohnehin nicht alles unter Einen Hut zu bringen. Eine "kleine" ORION hätte nämlich kaum Platz für die Räume und Einrichtungen, die in den Texten und Szenen vorkommen. Nun, solange ein ORION-Modell alleine da steht, ist das kein Problem. Und wenn man z.B. ein Computerspiel realisiert, muß man bei Action unten am Landeschacht halt ein wenig schummeln. Ansonsten hier eine Übersicht der verschiedenen Modelle:
 
Die ORION:
 
Maß-
stab
Durch-
messer
Höhe Lande-
schacht
Gesamt
nach Autor-
angaben
m 1:1 150 32 38 70
Bild- Propor-
tionen
m 1:1 150 32 43 75
Größe nach Bildern m 10:19 70 15 20 35
Filmmodell groß cm 1:100 150 32 43 75
Filmmodell klein cm 1:215  70  15 (ohne) -/- 
 
Einmal muß man sich entscheiden. Die weiteren Maße beziehen sich daher auf das große Modell in cm. Da die Maße nur aus einem Pixelmuster abgeleitet sind, darf man sie natürlich nicht auf die Goldwaage legen. Und die Skizzen hier sind auch zur Verdeutlichung verzerrt. Also los gehts! Wieder von Unten nach Oben:
 
X Der Landeschacht:
Die drei Teile des Landeschachts sind in der Höhe nicht regelmäßig. Allerdings auch nicht auf allen Bildern gleich proportioniert. Demnach dürfte die Mechanik nicht so ganz sauber gearbeitet haben. Das obere Segment ist dabei etwas länger als die beiden Unteren. 
Wer die Proportionen des Autors beachten will, sollte den Landeschacht etwas weniger ausfahren.
Unten 
 
 13,8 
 
 (12,2)
Mitte 
 
13,8 
 
(12,2)
Oben 
 
14,8 
 
(13,0)
Die Breite der drei Segmente bzw. die die innere Diagonale der Achtecke steigert sich jeweils um 2,5cm. Daraus errechnen sich dann auch die Seitenflächen des Achtecks. Da kann man doch schon mal lossägen. 
 Die Öffnungen der Sichtkuppeln unten am Ausstieg sind etwa 2 cm groß, der Abstand dazwischen etwa 1cm und darunter 1,5cm (Nicht bei den Nahaufnamen).
 12,3 
 
 5,09
14,8 
 
6,13
17,2 
 
7,12
X Die Schiffsunterseite:
Nun kommen wir zum Schiff selbst. Von der  Unterseite wird das untere Drittel durch die schmale Aussparung nach unten abgesetzt. Die acht Rauten sind unten logischer weise so breit wie der Landeschacht. Die Oberkante errechnet sich aus den 1,50m des Schiffskörpers der Diagonale des Achtecks.
 
Die "Stabilisatoren" liegen an den Kanten an, wobei die Aussparung in der Unterseite als kleine Stufe zu berücksichtgen ist. Die äußeren Spitzen sind 1,8cm über der Höhe der Oberkannte der Aussparung, wodurch die Postionen aller Spitzen festgelegt sind.
  
X Der Antriebsring:

Er besteht aus Sieben 0,8cm dicken Scheiben. Die Hauptscheibe in der Mitte hat einen Durchmesser von 170m. Die 3 Scheiben darüber sind ebenfalls rund.Die drei unteren Scheiben sind Achtecke sind an der Außendiagonale. Zugegeben, die vier kleinere Maße sind mehr erahnt, da auf den Bild allenfalls ein Schatteneffekt zu finden ist.
 130 
 138 
 130 
 170 
 133 
 142 
 133
 _| 
 ___| 
 _| 
 _______| 
 _| 
 ___| 
 _|
  
X Die Schiffsoberseite:
Das Oberschiff, besteht unter dem "Ortungsteil" aus der hellen Schiffswand die aber im oberen Teil schon von der gelb-durchsichtigen "Haube" überdeckt wird.
Der Schiffsoberteil als Kegel ragt also noch in die "Ortung" hinein. Zeichnetman eine Seitenansicht und vergleicht diese mit den TV-Bildern merkt man, da stimmt was nicht. Das Oberteil, auch der helle Teil alleine betrachtet, ist kein gleichmäßiger Kegel.
 
Von der Seite betrachtet schwingt das gesamte Oberteil in einer steiler werdenden Kurve nach oben. Und das ist eine Herausforderung für Papier- oder Computer-Bastler. 
Mit einigen übereinander gesetzten Kegelstümpfen bekommt man es aber brauchbar hin. Und wie bekommt man die Maße? Dazu denkt man sich die Nadeln weg und legt ein Raster an, schon hat man die Koordinaten der Bildpunkte, die in den Maßstab umgerechnet werden können. In dieser Tabelle stehen die Abstände zur Mittelachse und von der Basisfläche des Oberteils:
 
|->:  0,0 0,3 1,0 2,8 7,4 19,7 31,5 55,0 68,0 73,0 74,0
 ^ :  13,5 13,5 13,0 12,0 10,5 7,4 5,0 2,8 1,0 0,3 0,0
 
Auch der äußere Rand endet nicht einfach gerade bzw. spitz. Eher mit einem leichten Abfallen nach unten und abschließendem kleinen Bogen. War er so schlaprig? Ober- und Unterteil sehen von der Seite nicht so spitz aus, wie es bei total flachen Achteckflächen sein müßte. Da sind also noch Details der Modellkonstruktion offen. Waren Scheiben oder Ringe in die Ober- und Unterteile montiert, um den Antriebsring anzukleben?
 
Zumindest auf einem Bild erahnt man, das der Rand des Oberteils etwas dunkler als der Rest ist. Wenn die Außenseite aus Plexiglas war und von innen beleuchtet, so würde der Teil, der frei über dem Antriebsring schwebt, weniger Licht abbekommen. Eine Erklärung, vielleicht auch dafür, daß bei dem Kartenspiel jemand auf die Idee kam, außen einen roten Ring "aufzupinseln".
 
X Die "Werfernadeln" würden knapp über der Mittelscheibe beginnen (wenn sie bis zur Schiffsachse reichen würden) in der Höhe aber nicht einmal das Schiff überragen. Nachdem die vorderen Nadeln nach Bildpunkten 188cm Abstand haben und 30 Grad zur Bildebene verdreht sind, ergibt sich ein beachtlicher Abstand der Spitzen zur Mittelachse. Die Dicke der Nadeln beginnt als Besenstiel und nimmt zu Spitze hin in einer sanften Kurve ab. Ähnlich geschwungen ist die Stützfläche, die zwischen Nadel und Schiff eingesetzt wurde. Hier muß man über den Daumen peilen, da die Maße nicht zu erkennen sind.
 
X Die gleiche Masslosigkeit empfiehlt sich bei der drehenden "Ortung". Die Form der Abdeckung ist noch gut erkennbar. Innen aber wird es schwierig. Erkennbar ist noch eine Sechsfachsymmetrie von ineinander über gehenden Dreieckpyramieden deren Oberkannten "durchhängen".
 _  _  _

 
Anhang: Kleine Achteck-Geometrie 
Betrachtet man die Außenkante eines Achtecks mit der Länge 1, so ergeben sich für die Proportionen zur Breite: 1 + 2 mal Wurzel aus 2 = 2,414213562373. Der äußere Durchmesser ergibt sich aus aus dem Inneren und Phytagoras mit 2,613125929753. Ein Achteck, betrachtet mit einer Spitze in der Mitte zeigt vier Seiten verkürzt. Die Spitzen dazwischen sind im Sinus von 67,5 Grad zum Blickwinkel verschoben und die mittleren Seiten perspektivisch um  0,9238795325113 verkürzt, die Äußeren um 0,3826834323655.
 
 karlos
ENDE




Starlight Info:
Text & Bilder: karlos

           


 


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