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Dietmar Schönherr

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Zur Person

(* 17.05.1926 in Innsbruck; + 18. Juli 2014 in Santa Eulària des Riu, Ibiza, Balearen, Spanien
Den Adelstitel 'Edler von Schönleiten' seines Großvaters, hat er selbst nie getragen.)

Dietmar Schönherr wurde am Ende seiner Schulzeit für den Film entdeckt, verfolgte diesen Weg aber zunächst nicht weiter.
Nach dem Krieg arbeitete er unter anderem bei einem Rundfunksender in Tirol und studierte Architektur - mit baldigem Abbruch. Er landete wieder vor der Kamera und blieb diesmal. Der Durchbruch kam 1955 mit "Rosenmontag". Es folgten zahlreiche Filme, u.a. "Schachnovelle", "Der längste Tag".
Das Fernsehen rief Anfang der Sechziger. Er arbeitete als Sänger und Entertainer, warb für Waschmittel und synchronisierte James Dean.

An seine Rolle als Commander Cliff McLane, zur Drehzeit war Schönherr 39 Jahre alt, erinnert er sich gern (Das Bügeleisen war von Rowenta - da ist er sich ganz sicher) und hält noch immer Kontakt zu seiner Crew: Fritze, Evchen, Wölfchen ...
1991 sagte er zur Raumpatrouille: »Ich war überzeugt, dass es alle Krimis schlagen würde - dass es ein Straßenfeger wird. Das war es dann ja auch. Wir haben es sehr ernst genommen. Wenn man es heute sieht, wirkt es ja absolut ironisch ... alles!«
Zwei Tage nach Drehschluss der "Raumpatrouille" heiratete er in zweiter Ehe Vivi Bach, die in Episode 5, "Kampf um die Sonne", kurz zu sehen ist.

Mit seiner Frau moderierte er 1969-71 die Show "Wünsch dir was" die einiges Aufsehen erregte. Dann folgte die erste Talk-Show des deutschen Fernsehens: "Je später der Abend". Schönherr musste den Zuschauern vorab erklären, was es mit diesem Sendeformat auf sich hatte. Nachdem er Ronald Reagan als "A..." tituliert hatte, bekam er keine TV-Show mehr.
Für die Teilnahme an der Blockade von Mutlangen im Rahmen der Friedensbewegung wurde er ebenso wie z.B. Böll oder Grass zu einer Geldstrafe verurteilt.
Die ganze Zeit über spielte er in zahlreichen Theaterproduktionen, beispielsweise am "Theater der Josefstadt" in Wien, am "Renaissance-Theater" in Berlin und 15 Jahre lang am "Schauspielhaus Zürich".

Ab 1985 engagierte er sich stark für die Entwicklungshilfe in Nicaragua. Er baute dort u.a. ein ganzes Dorf und eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen. Das »Haus der Drei Welten«, mit einer Kunst- und Musikschule ist sein Lieblingsprojekt.
Sein 1985 erschienenes Reisebuch "Nicaragua mi amor" war überaus erfolgreich und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
Er selbst sieht sich als "Träumer, der die Welt verbessern will".

Seit den 1970er-Jahren wohnte das Ehepaar Schönherr in einem von ihnen renovierten Bauernhof in Vogelhub bei Straßwalchen nahe Salzburg. 1990 siedelten sie ins schweizer Städtchen Kaiserstuhl um. Im Jahr 2005 bezogen sie ihren Altersruhesitz auf Ibiza in Santa Eulària des Riu bei Santa Agnès de Corona.

1972 und 1999 wurde Dietmar Schönherr mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet,
1999 erhielt er den Heinz-Galinski-Preis
2005 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk
2008 erhielt er das Verdienstkreuz des Landes Tirol
2011 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Weitere Infos u.a. bei Wikipedia

Kontaktadresse Nicaragua-Hilfe
 Zusammen mit Ernesto Cardenal gründete Schönherr das Casa de los Tres Mundos (Haus der Drei Welten), ein Kulturzentrum in Granada:
Pan y Arte e.V.
Rothenburg 41
48143 Münster

Telefon: 0251-4882050
Telefax: 0251-4882059
E-Mail: info@panyarte.de
Homepage: www.panyarte.de
(Angaben ohne Gewähr!)

Starlight Info:
Text: M.Höfler









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